AQUAMAX®
Kleinkläranlage

 

 

Katwas KG
Kammersberger
Ab- & Trinkwassersysteme

AQUAMAX® PRO XXL

Alles ist möglich mit dieser Kläranlage

 

  • Das individuell geplante SBR-Kläranlagensystem für Industrie, Tourismus oder kommunale Anwendungen
  • Unsere Kläranlage, individuell für bis zu 10.000 EW oder bis 15.000 m3/Tag
  • Speziell für unregelmäßigen Abwasseranfall wie mittlere bis große Betriebe oder Kommunale Anwendungen

Neben unserem Standardprogramm an Kläranlagen mit einem Anschlusswert von bis zu 1.000 EW bieten wir Ihnen maßgeschneiderte Lösungen für kleine und mittelgroße kommunale Anwendungen. Wir verstehen uns in diesem Bereich als produktunabhängige Planungs- und Ausführungsfirma für Abwasserbehandlungsanlagen mit einer Leistung von bis zu 10.000 EW oder 15.000 m3/Tag.

Unser Dienstleistungs- und  Lieferumfang umfasst alle Schritte, vom verfahrenstechnischen Konzept der Kläranlage, zur kompletten technischen Bemessung aller Komponenten der Kläranlage – von der Zulaufpumpstation, über die mechanische Vorbehandlung, der biologischen Behandlungsstufe, bis zur Behandlung des Überschußschlamms. Der Bezug aller Komponenten und Materialien von unseren Unterlieferanten, das Inhouse-Engineering und die Produktion der Anlagensteuerung, die detaillierte Kontrolle und Vorbereitung aller Waren vor Auslieferung, sowie eine gut vorbereitete Dokumentation und Montage vor Ort, weltweit, machen unser Paket komplett.  

Funktionsschema

  1. Zulauf     
  2. Vorklärbecken
  3. Puffer
  4. Beschickungspumpe
  5. SBR-Behandlungsbecken
  6. Oberflächenbelüfter
  7. Mischer (nur bei XLAM-Anlagen)
  8. ÜSS-Pumpe (Schlammrückführung)
  9. Klarwasserdekanter
  10. Ablauf

Beim XLA-Anlagen entfällt der Mischer. Einsatz nur bei Reinigungsziel C (ohne Denitrifikation).

Die Steuerzentrale der AQUAMAX® PRO XXL Anlagen

Keine AQUAMAX® PRO XXL ist wie die andere; jede Anlage wird nach individuellen Anforderungen, Bedürfnissen und Gegebenheiten konzipiert, jede Anlage mit individuellen Behältergrößen und –geometrien projektiert. Die gleiche Individualität kommt natürlich auch bei der Intelligenz der Anlage zum Tragen: bei der Schaltzentrale.

Das klassische AQUAMAX® PRO XXL-Steuersystem regelt die Anlage vollautomatisch. Dieses System kann ganz nach Wunsch des Kunden, mit verschiedensten Zusatzfunktionen bestückt werden. So können beispielsweise verschiedene Betriebszustände weitab der Anlage per Fernüberwachung geprüft und angepasst werden, eine Schaltschrankheizung elektronische Bauteile vor Kälte und Feuchtigkeit schützen oder eine Stromausfallüberwachung betriebsgefährdende Stromausfälle signalisieren.

Kernkomponenten der AQUAMAX® PRO XLA(M) Baureihe

Zur ausreichenden Versorgung des Abwassers mit Sauerstoff für den gezielten Kohlenstoffabbau und die Nitrifikation wird ein Oberflächenbelüfter eingesetzt. Der Oberflächenbelüfter ist schwimmend ausgeführt und passt sich somit jederzeit an die wechselnden Wasserspiegel an. Dies stellt bei jeder Füllhöhe des SBR-Behälters eine optimale Sauerstoffeintragsleistung sicher. Ein weiterer Vorteil der Oberflächenbelüftung sind die sehr einfachen Wartungsarbeiten, welche ohne Außerbetriebnahme des SBR-Behälters durchführbar sind.

Nach Abschluss der eigentlichen Abwasserbehandlung und Beendigung der Sedimentationsphase, wird das Klarwasser aus der Klarwasserzone des SBR-Behälters mittels eines Klarwasserpumpdekanters abgeleitet. Durch Einhaltung einer Sicherheitszone zwischen Klarwasser- und Belebtschlammzone wird der Abzug von Belebtschlamm sicher verhindert.

Bei den Kläranlagen, die für das Reinigungsziel mit Denitrifikation ausgelegt sind (XLAM-Variante) wird der SBR-Behälter zusätzlich mit einem Rührwerk ausgestattet, welches eine intensive Mischung ohne Sauerstoffzufuhr des Beckeninhalts zur Bildung eines anoxischen Milieus zur Denitrifikation ermöglicht. Das Rührwerk ist am Beckenrand befestigt. Es kann über das installierte Führungssystem mit Hilfe eines Hebegalgens angehoben und wieder in Betriebsposition gebracht werden.

Die Steuerung der einzelnen verfahrenstechnischen Prozesse der gesamten Kläranlage erfolgt über einen zentralen Schaltschrank. Füllstands- und zeitabhängig laufen alle Verfahrensschritte und  Phasen des Reinigungsprozesses gemäß einem vorgegebenen Programm in der zentralen Steuereinheit ab. Tritt eine Störung an einem der Aggregate auf, so wird die Störung automatisch angezeigt. Je nach Priorität der Störung wird der Betrieb der Kläranlage im Notbetrieb weitergeführt oder die Kläranlage wird bis zur Behebung der Störung außer Betrieb genommen. Diese Vorgehensweise dient der Verhinderung von Störfällen, welche eventuell Schäden an den Aggregaten verursachen könnten oder im schlimmsten Falle eine ungewollte Ableitung von ungereinigtem Abwasser zur Folge hätte.

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